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2-tägig: 14.04. - 15.04.2026, 1. Tag 8.30 – 17.00 Uhr, 2. Tag 7.45 – 13.00 Uhr
In Zusammenarbeit mit dem Veterinäramt wird dieser Lehrgang mit der Prüfung zum Erwerb der Sachkunde im Betäuben und Töten speziell für die Tierarten Schaf und Ziege angeboten. Neben den theoretischen Grundlagen ist eine praktische Ausbildung an den Geräten zum Betäuben und Töten von Schafen und Ziegen und zum sachkundigen Umgang mit dem Tier beim Betäuben und Töten vorgesehen.
Nach erfolgreicher Teilnahme erhalten die Teilnehmer*innen eine Bescheinigung über die Prüfung des schriftlichen, mündlichen und praktischen Teils gemäß § 4 der Tierschutz-SchlachtVO und nach Verordnung (EG) Nr. 1099/2009 für die Tierarten Schafe und Ziegen.
Hinweis Die Teilnehmer*innen müssen die deutsche Sprache soweit beherrschen, dass sie dem Unterricht folgen und die schriftliche und mündliche Prüfung absolvieren können. Dolmetscher sind nicht zugelassen.
Saubere weiße Schutzkleidung (Stiefel, Kittel, Hose, Schürze, Kopfbedeckung) und scharfes Stech- oder Blockmesser mit einer Klingenlänge von mind. 18 cm für den Entblutungsschnitt sind mitzubringen (=Prüfungsbestandteil).
Anmeldeschluss ist 31.03.2026. Eine Online-Anmeldung unter www.triesdorf.de ist erforderlich.
Nach einer kurzen Einführung in die Technik und den Ablauf der Videokonferenz wird das Augenmerk auf die geänderten Ansprüche an unsere Waldbäume gelenkt. Die Änderungen der Rahmenbedingungen werden sich auch zukünftig weiter fortsetzen. Daher ist es von großer Bedeutung sich über die Eignung der verschiedenen Baumarten in Zeiten des Klimawandels Gedanken zu machen. Um das Zusammenspiel des Klimawandels und angepasste Baumarten soll es an diesem Abend vornehmlich gehen. Zudem wird auf das Wuchsverhalten verschiedener Bäume eingegangen und damit einhergehend auf mögliche Mischungen.
Die Veranstaltung vermittelt grundlegendes Wissen zur Wildbiologie der heimischen Schalenwildarten und gibt Einblicke in deren Verhalten, Lebensräume und Anpassungsstrategien. Ergänzend werden invasive Arten sowie deren Einfluss auf heimische Ökosysteme behandelt. Weitere Schwerpunkte sind ein nachhaltiges Jagdmanagement, Aspekte der Wildbrethygiene sowie wichtige Wildtierkrankheiten. Zudem werden gängige Mythen rund um das heimische Wild aufgegriffen und fachlich eingeordnet, ebenso wie Fragen zum Spannungsfeld von Wald und Wild aus wildbiologischer Sicht. Sie erhalten ein fundiertes Verständnis für die Biologie und das Verhalten von Wildtieren und können dieses Wissen für eine zielgerichtete und verantwortungsvolle Jagd nutzen. Sie sind in der Lage Zusammenhänge zwischen Wildbestand, Lebensraum und jagdlicher Nutzung besser einzuordnen. Darüber hinaus können sie verbreitete Fehlannahmen erkennen und fachlich bewerten sowie grundlegende Aspekte von Gesundheit und Hygiene beim Wild berücksichtigen.