Für Sprachforscher ist der Raum Bayreuth eindeutig ein Paradies. Die ostoberfränkische Mundart, die hier gesprochen wird, verfügt über grandiose Merkmale und Besonderheiten. Der Einheimische benötigt nur 24 Buchstaben, um sich zu artikulieren. Auf das "P" und das "T" kann er leichtfüßig verzichten. Hinzu kommen unzählige Merkwürdigkeiten beim Satzaufbau oder halsbrecherische Zeitkonstruktionen. Das Fränkische in unserer Region lebt zudem von einer staunenswerten Dominanz so genannter kleiner Wörter wie "schee" und "gscheit", "fei" und "gell" - von "a wenig" ganz zu schweigen. Erfahren Sie mehr über den kulturellen Wert von Mundarten und erweitern Ihr Verständnis für sprachliche Vielfalt. Sie können danach den Nutzen von Dialekt im persönlichen und gesellschaftlichen Kontext reflektieren.